DE:
Ihr Weg zu dauerhafter Erleichterung beginnt hier.
Wir sind stolz darauf, zu den wenigen spezialisierten Zentren in Deutschland zu gehören, die diese fortschrittliche R-CPD-Behandlung anbieten. Durch unsere mehrjährige, fundierte Erfahrung in der erfolgreichen Durchführung dieses Eingriffs reicht unsere Expertise mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus. Heute begrüßen und betreuen wir regelmäßig Patientinnen und Patienten aus ganz Europa und dem außereuropäischen Ausland, die für unsere spezialisierte Behandlung zu uns reisen.
EN:
Your journey to lasting relief starts here.
We are proud to be among a select few specialized centers in Germany providing advanced R-CPD care. With several years of dedicated experience in successfully performing this treatment, our expertise has crossed borders. Today, we routinely welcome and support patients traveling from all over Europe and overseas to receive our specialized care.
Die Retrograde Cricopharyngeal Dysfunction (R-CPD) ist ein medizinischer Zustand, der die Unfähigkeit zum "Aufstoßen" verursacht. Dieser wurde erst kürzlich von Dr. Robert W. Bastian vom Bastian Voice Institute in Chicago beschrieben, der den cricopharyngealen Muskel als Ursache des Problems identifiziert hat.
Die meisten Patienten sind zwischen 20 und 30 Jahren alt. Viele Patienten haben die Symptome seit ihrer Kindheit, wurden jedoch nicht diagnostiziert.
R-CPD wird als ein Problem im Zusammenhang mit dem Cricopharyngeus (CP-Muskel angesehen, auch als oberer Ösophagussphinkter). Der CP ist ein kreisförmiger Muskel, der sich oben in der Speiseröhre befindet. Normalerweise befindet er sich in einem engen und geschlossenen Zustand, um den Rachen vor dem Inhalt des Magens und der Speiseröhre zu schützen. Er wird nicht bewusst gesteuert.
Wenn wir essen und trinken, entspannt sich der CP-Muskel vorübergehend, um Lebensmittel vom Rachen in die Speiseröhre zu lassen, bevor er sich wieder strafft und schließt. Beim Aufstoßen entspannt sich der CP-Muskel aufgrund des Drucks in der oberen Speiseröhre, um aufgestaute Gase freizusetzen.
Die zugrunde liegende Ursache von R-CPD ist unbekannt, es scheint jedoch ein Problem mit dem Entspannungsreflex des CP-Muskels als Reaktion auf den Druck in der Speiseröhre zu sein, was zu einer Unfähigkeit zum Aufstoßen führt, aber die Fähigkeit zum Essen nicht beeinträchtigt. Es unterscheidet sich von einer normalen Cricopharyngealen Dysfunktion, die auch Schluckbeschwerden (Dysphagie) verursacht.
Patienten mit R-CPD können milde bis schwere Symptome haben. Typische Symptome sind:
Unfähigkeit zu rülpsen oder aufzustoßen
Druckgefühl im oberen Nacken und unteren Brustbereich
Begleitende laute Gluckergeräusche, die sozial peinlich sein können
Brustschmerzen und/oder Beschwerden im Magenbereich
Übermäßiges Aufblähen im Bauchbereich
Übermäßige Gasbildung oder Flatulenz
Schmerzhafte Schluckauf
Einige betroffene Personen berichten auch von Schwierigkeiten beim Erbrechen
Die oben genannten Symptome scheinen durch den Konsum von kohlensäurehaltigen Getränken wie Bier oder Mineralwasser und manchmal durch anstrengende körperliche Aktivität verschlimmert zu werden.
Die Patienten haben oft mehrere Ärzte aufgesucht, um über diese Symptome zu klagen, aber da es sich um eine neu beschriebene Störung handelt, bleibt sie oft unerkannt oder wird fälschlicherweise als gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) diagnostiziert. Die Diagnose wird in der Regel von einem Phoniater/HNO-Arzt gestellt, der über Fachkenntnisse zur Erkennung und Behandlung der Erkrankung verfügt. Der Phoniater/HNO-Arzt wird eine ausführliche Anamnese und klinische Untersuchung durchführen, um die Diagnose zu bestätigen und andere mögliche strukturelle Ursachen auszuschließen. Dies kann eine Untersuchung des Rachens mit einer kleinen flexiblen Kamera (Laryngoskopie) beinhalten, die über die Nase unter örtlicher Betäubung eingeführt wird.
Die Behandlung zielt darauf ab, eine ernstere Pathologie von Rachen und Speiseröhre mittels Visualisierung auszuschließen und gleichzeitig ein Verfahren durchzuführen, um die Spannung des Muskels zu reduzieren, damit er sich beim Aufstoßen entspannen kann. Die Behandlung erfolgt in der Regel unter Vollnarkose, wo in einigen Fällen Biopsien entnommen werden können. Anschließend wird ein starres Endoskop verwendet, um den CP-Muskel freizulegen, wo er inspiziert und behandelt werden kann. An diesem Punkt wird in der Regel ein muskelentspannendes Medikament B0T0X in den CP-Muskel injiziert, obwohl auch eine chirurgische Spaltung des Muskels mit einem Laser (Myotomie) eine Option ist.
Die Behandlung weist eine hervorragende Erfolgsquote auf und verhilft der großen Mehrheit der Patientinnen und Patienten zu einer dauerhaften Linderung der Beschwerden:
Schnelle Erleichterung: Bei rund 93 bis 94 % der behandelten Personen setzt innerhalb der ersten 1 bis 4 Wochen der Rülpsreflex wieder ein.
Dauerhafter Erfolg: Bei etwa 80 % der Patientinnen und Patienten reicht eine einzige Behandlung aus. Während das Botulinumtoxin nach einigen Monaten biologisch abgebaut wird, bleibt die Fähigkeit zum Aufstoßen in diesen Fällen dauerhaft erhalten, da der Muskel den Entspannungsreflex neu „erlernt“.
Wiederholte Behandlung: Bei den restlichen ca. 20 % lässt die Wirkung nach dem Abbau des Wirkstoffs wieder nach. Eine zweite, oft leicht höher dosierte Injektion führt dann in den allermeisten Fällen ebenfalls zum dauerhaften Erfolg.
Ablauf und Wirkungseintritt
Der Eingriff: Die Injektion erfolgt in der Regel im Rahmen eines kurzen, schonenden Eingriffs in einer kurzen Narkose.
Wirkungseintritt: Das Botulinumtoxin entfaltet seine Wirkung nach ca. 3 Tagen. Die vollständige Entlastung von Blähungen und Druckgefühl stellt sich meist um den 5. Tag nach dem Eingriff ein.
Mögliche Begleiterscheinungen
Die Behandlung gilt als sehr sicher. Da sich der Muskel im Halsbereich vorübergehend entspannt, kann es in den ersten 2 bis 4 Wochen zu leichten, vorübergehenden Schluckbeschwerden oder einem Fremdkörpergefühl („Kloß im Hals“) kommen. Diese Symptome sind harmlos und klingen von selbst wieder ab, sobald sich der Körper an die Umstellung gewöhnt hat.
English:
Retrograde Cricopharyngeal Dysfunction (R-CPD) is a medical condition that causes an inability to burp. It was recently described by Dr. Robert W. Bastian of the Bastian Voice Institute in Chicago, who identified the cricopharyngeal muscle as the cause of the problem.
Most patients are between 20 and 30 years old. Many patients have had symptoms since childhood but were not diagnosed.
R-CPD is considered a problem related to the cricopharyngeus muscle (CP muscle, also known as the upper esophageal sphincter). The CP is a circular muscle located at the top of the esophagus. Normally, it remains in a tight and closed state to protect the throat from the contents of the stomach and esophagus. It is not consciously controlled.
When we eat and drink, the CP muscle temporarily relaxes to allow food from the throat into the esophagus before tightening and closing again. During burping, the CP muscle relaxes due to pressure in the upper esophagus to release trapped gas.
The underlying cause of R-CPD is unknown, but it appears to be a problem with the relaxation reflex of the CP muscle in response to esophageal pressure, leading to an inability to burp while not affecting the ability to eat. It differs from normal cricopharyngeal dysfunction, which also causes swallowing difficulties (dysphagia).
Patients with R-CPD may have mild to severe symptoms. Typical symptoms include:
Inability to burp
Pressure sensation in the upper neck and lower chest area
Accompanying loud gurgling noises, which can be socially embarrassing
Chest pain and/or discomfort in the stomach area
Excessive bloating in the abdominal area
Excessive gas or flatulence
Painful hiccups
Some affected individuals also report difficulty vomiting.
The above symptoms appear to worsen with the consumption of carbonated beverages such as beer or mineral water and sometimes with strenuous physical activity.
Patients have often consulted multiple doctors to complain about these symptoms, but since it is a newly described disorder, it often goes unrecognized or is mistakenly diagnosed as gastroesophageal reflux disease (GERD). The diagnosis is typically made by a phoniatrician/ENT specialist who has expertise in recognizing and treating the condition. The phoniatrician/ENT specialist will conduct a detailed medical history and clinical examination to confirm the diagnosis and exclude other possible structural causes. This may involve an examination of the throat using a small flexible camera (laryngoscopy) inserted through the nose under local anesthesia.
The treatment aims to exclude more serious pathologies of the throat and esophagus through visualization while performing a procedure to reduce the tension of the muscle, allowing it to relax during burping. The treatment is usually done under general anesthesia, where in some cases, biopsies can be taken. Subsequently, a rigid endoscope is used to expose the CP muscle, where it can be inspected and treated. At this point, a muscle relaxant medication called B0T0X is typically injected into the CP muscle, although surgical division of the muscle using a laser (myotomy) is also an option.
The treatment has an excellent success rate and provides the vast majority of patients with permanent relief from their symptoms:
Quick relief: In around 93% to 94% of treated individuals, the burping reflex returns within the first 1 to 4 weeks.
Long-term success: For about 80% of patients, a single treatment is sufficient. Although the botulinum toxin is biologically broken down after a few months, the ability to burp is permanently maintained in these cases because the muscle "re-learns" the relaxation reflex.
Repeat treatment: For the remaining approx. 20%, the effect fades after the active substance wears off. A second, often slightly higher-dose injection then leads to permanent success in the vast majority of cases.
Procedure and onset of effect
The procedure: The injection is usually carried out as part of a short, gentle procedure under a brief general anesthesia or sedation.
Onset of effect: The botulinum toxin begins to take effect after about 3 days. Full relief from bloating and pressure is usually achieved around the 5th day after the procedure.
Possible side effects
The treatment is considered very safe. Because the muscle in the throat area temporarily relaxes, mild, temporary swallowing difficulties or a foreign body sensation ("lump in the throat") may occur during the first 2 to 4 weeks. These symptoms are harmless and will subside on their own as the body adjusts to the change.
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